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05. bis 09. Juni 2003 – Jugendfeuerwehr zu Besuch in Fontainebleau

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Berichterstatter Jan Pukl, aufgezeichnet von Nikolaj Schutzbach. Der Bericht kam dieses Mal per Email.

Tag 3, Samstag, 07. Juni

Das Fußballspiel über 2 mal 30 Minuten am Vormittag gewannen die jugendlichen Freunde aus Fontainebleau mit 9:3 (3:2). Trotz der Niederlage war Stadtjugendfeuerwehrwart Lars Chudzinski zufrieden. Schließlich haben die Konstanzer in dieser Aufstellung noch nie zusammen gespielt. Kleinere Blessuren während des Spiels versorgte Jan Pukl. Bleibende Schäden wegen der Schrammen und blauen Flecken sind nicht zu erwarten.

Nach dem Mittagessen folgte die mit Spannung erwartete Übung ("Manoeuvre"): "Explosion in einer Autowerkstatt". Es rückten aus: Ein ELW, ein TLF, ein LF; zwei Waldbrandlöschfahrzeuge, eine DLK und zwei RTW. Es wurden immer Dreier-Trupps gebildet (ein Franzose mit zwei Deutschen). Vor der Übung wurden die den Trupps zugewiesenen Fahrzeuge schnell erklärt.

Als erstes rückte das TLF aus. Der Trupp, der bei uns mit dem Angriffstrupp vergleichbar ist, ging unter PA (ohne Masken) sofort ins Haus vor. Der mit dem Wassertrupp vergleichbare Trupp kühlte die Zapfsäule. Die Mannschaft vom LF nahmen einen Löschangriff über die Leiter übers Dach vor und vom Waldbrandfahrzeug in die Tiefgarage.

Da es sehr heiß war, haben sich die Jugendlichen dabei "fast tot geschwitzt". Erholen konnten sie sich danach etwas bei der Besichtigung des Feuerwehrmuseums. Die verdiente Abkühlung gab es dann beim anschließenden Schwimmen.

Am Abend stärkten sich die Jugendlichen in der Feuerwehr-Kaserne mit dem dortigen Personal bei einem Grillfest.

Auch heute herrschte, trotz des anstrengenden Hochsommerwetters, gute Stimmung.

Splitter

Die Schläuche werden direkt – ohne "Umweg" über einen Verteiler – an der Pumpe angeschlossen.

Die Franzosen verwenden andere Kupplungen.

Im Schwimmbad durfte heute nur baden, wer eine Bade-Hose an hatte; Bade-Shorts waren nicht erlaubt!

Am Beckenrand stehen wurde Jan Pukl gefragt, ob man die Bilder anschauen dürfe. Kaum hatte er seine Digital-Kamera aus der Hand gegeben, erhielt er einen wohldosierten Stoß und flog ins kühle Nass.

   
   
   
  Fotos: Jean Pierre Cadaud
   
   
Fotos: Jan Pukl

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